Wohnungsgenossenschaft eG Bützow Geschichte
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Über uns

1958
1988
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Geschichte der WohnungsGenossenschaft Bützow

Im Frühjahr 1957 trafen sich in Bützow und in Schwaan Wohnungssuchende, um zur Verbesserung ihrer Wohn- und Lebensbedingungen über die Gründung von Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften (AWG) zu beraten. Am 05. Juli 1957 erfolgte im Ergebnis der Beratungen die Gründung unserer Genossenschaft.

Mehrere Betriebe - so genannte Trägerbetriebe – unterstützten die Genossenschaften in finanzieller und materieller Hinsicht mit dem Ziel, ihre Mitarbeiter mit Wohnraum zu versorgen. So waren es in Schwaan anfänglich die Betriebe GHG Kurzwaren sowie der VEB Fischverarbeitung und in Bützow die Deutsche Reichsbahn, der VEB Molkerei- und Dauermilchwerk sowie der VEB Möbelwerke.

Mit deren Hilfe konnte bereits im April 1958 der Grundstein für die ersten Wohnblöcke in der Carl-Moltmann-Straße in Bützow bzw. in der Niendorfer Chaussee und Leninallee (Lindenbruchstraße) in Schwaan gelegt werden. Durch rege Bautätigkeit wuchsen die Wohngebiete in den kommenden Jahren. Auf genossenschaftlichem Weg konnte damit geholfen werden, in beiden Städten die bestehende Wohnungslücke der Nachkriegszeit sowie der folgenden Jahren Schritt für Schritt zu schließen.

1962 wurde durch die AWG Bützow ein Wohngebäude mit 12 Wohnungen in der Tarnower Hauptstraße fertiggestellt. Die Erschließung des Wohngebietes Leninring / Rühner Landweg / Leninplatz in Bützow erfolgte Mitte der 1970 – er Jahre. Anfang der 1980 - er Jahre wurden die Häuser im Wiendorfer Weg in Schwaan errichtet.

Bis 1982 hatte sich der Wohnungsbestand bei der AWG Schwaan auf 130 und der AWG Bützow auf 512 Wohnungen entwickelt. Auf Betreiben des damaligen Rates des Kreises kam es im Mai 1982 zur Fusion zwischen der AWG Bützow und der, bis dahin ehrenamtlich geführten, AWG Schwaan. Auf diese Art und Weise sollte die Verwaltungstätigkeit verbessert und effektiver gestaltet werden.

Im neu entstehenden Wohngebiet in der Bützower Karl-Marx-Straße erschloss die Genossenschaft 1986-1987 insgesamt 150 Wohnungen in drei Wohnblöcken.

Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 unterlag auch unsere Genossenschaft, die zu dem Zeitpunkt 834 Wohnungen bewirtschaftete, großen Veränderungen. Enorm waren die Herausforderungen. Galt es doch, vieles in kurzer Zeit zu bewältigen, was in den alten Bundesländern über 40 Jahre in Ruhe wachsen konnte. Auf der Mitgliederversamm-lung am 20. Februar 1991 erfolgte die Umwandlung von der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft zur Wohnungsgenossenschaft eG Bützow. Gemäß dem nunmehr geltenden Genossenschaftsgesetz wurden die Organe der Genossenschaft neu gebildet.

Mit dem Erwerb von 15 Wohneinheiten im Schwaaner Lindenbruch wuchs der Wohnungsbestand 1993 auf 849 Wohnungen an. Um die uns im Zuge der Wiedervereinigung auferlegten, sogenannten Altschulden wirtschaftlich Stämmen zu können, mussten wir von den Möglichkeiten, die das Altschuldenhilfegesetzes bot Gebrauch machen.

Dies erforderte eine Privatisierung von 15 % unseres Wohnungsbestandes und wurde 1997 durch Ausgründung in die eigentumsorientierte Wohnungsbaugenossenschaft Nord eG erreicht. Unser Wohnungsbestand verringerte sich dadurch um 128 Wohnungseinheiten auf insgesamt 721.

Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen waren nach der Wiedervereinigung erforderlich, um unsere Gebäude in einen zeitgemäßen baulichen Zustand zu versetzen und damit die Wohnverhältnisse nachhaltig zu verbessern. Die Investitionen konnten aber nur unter Beachtung einer behutsamen Entwicklung der Nutzungsgebühren erfolgen, damit unsere Mitglieder wirtschaftlich nicht überfordert wurden.

Durch Um- und Ausbaumaßnahmen wurden vier weitere Wohneinheiten geschaffen, so dass die Genossenschaft 2005 insgesamt 725 Wohnungen bewirtschaftete. Bis 2010 erfolgten somit ausschließlich Bestandsinvestitionen.

Mit dem Erwerb der ehemaligen Kaufhalle im Wohngebiet Carl-Moltmann-Straße begannen 2009 die Planungen für deren Abriss und unseren ersten Neubau nach der Wiedervereinigung. Im Jahr 2011 konnten an zwölf Familien und vier Gewerbetreibende die barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten übergeben werden.

Viele unserer Mitglieder wohnen schon über 50 Jahre in ihren Wohnungen. Damit sie auch im hohen Alter noch eigenständig in ihren vier Wänden leben können, investieren wir erhebliche Mittel in den Rückbau von Barrieren in den Wohnungen. Darüber hinaus steht die Substanzerhaltung unserer Immobilien im Vordergrund unseres wirtschaftlichen Handelns. Jährlich fließen von jedem eingenommen Euro Nutzungsgebühr durchschnittlich 50 Cent zurück in den Bestand.

„Tradition – Gegenwart – Zukunft“ bedeutet für uns: Aus der Vergangenheit die richtigen Lehren in der Gegenwart umzusetzen, damit wir auch in der Zukunft unseren Mitgliedern guten und preiswerten Wohnraum in einem ansprechenden Wohnumfeld anbieten können.

Tradition - Gegenwart - Zukunft über 60 Jahre gut und sicher Wohnen in Bützow, Schwaan und Tarnow

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